Der stetige Klang ans Ufer treffender Wellen schwappt in die Gehörgänge, während der Sonnenuntergang die schwarzen Umrisse des Festlands zeichnet – seit jeher üben sie eine ganz besondere Faszination und Anziehung auf uns aus: Inseln. Sie sind Orte der Romantik, Orte der Ruhe und Entspannung, Orte der Isolation und Privatsphäre, Orte, die spätestens nach Romanen wie “Robinson Crusoe” oder “Die Schatzinsel” einen Ruf des Abenteuers ausstoßen. Immer mehr Reisende folgen ihrer Sehnsucht nach den einsamen, wilden Landstücken im Ozean. Doch welche Inseln sind es wert, besucht zu werden? Für welche lohnt es sich ganz besonders, fremde Gefilde einzuschlagen? Dass an Stelle der Sehnsucht schnell die Qual der Wahl tritt, verwundert nicht: Eine Insel ist schöner als die andere und jede von ihnen spielt mit ihrem eigenen Reiz. Doch mit der Möglichkeit des Inselhoppings ist die Entscheidungsschwierigkeit längst über alle Berge – oder eher: Meere. Doch wo lohnt sich ein Inselhopping besonders und welche Inseln bieten diese abenteuerliche Art des Reisens besonders an? 

Inselhopping in Europa

Inselhopping auf den Kanaren

Zwischen Vulkanen wandern, an schwarzen Strände spazieren gehen oder den höchsten Berg Spaniens besteigen – die Kanarischen Inseln zücken gleich mehrere Joker, um potentielle Besucher sich für die Atlantikinseln entscheiden zu lassen. Umso schwieriger fällt die Wahl für eine der Eilande. All jene, die schon mehrere der acht Kanarischen Inseln kennengelernt haben, wissen: Die Aussage, dass die Kanaren ein Kontinent für sich sind, stimmt allemal! Wer die wüstenartigen Mondlandschaften Lanzarotes mit den dichten Wäldern von La Palma oder die beeindruckenden Vulkanberge von Teneriffa mit den Märchenlandschaften von La Gomera vergleicht, der weiß, dass “vielseitig” das beste Wort ist, um den beliebten Urlaubsinseln im Atlantik gerecht zu werden. Kein Wunder, dass immer mehr Urlauber sich dazu entscheiden, im Zuge eines Inselhoppings gleich mehrere der Inseln auf ihrem Urlaub zu erkunden.

Da die Kanarischen Inseln alle zum selben Staat gehören, ist das Angebot an Transportmitteln – zu Luft oder über das Wasser – nicht nur vielfältig, sondern auch recht kostengünstig. Die meisten Urlauber entscheiden sich entweder für die Überfahrt per Fähre oder nehmen das Flugzeug.
Besonders gute Fährverbindungen dürfen Inselhopper zwischen Teneriffa und La Gomera erwarten sowie zwischen Fuerteventura und Lanzarote, denn hier beträgt die einfache Fahrzeit etwa 45 Minuten, was sich besonders für Tagesausflüge perfekt eignet. Während zwischen den großen Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote und Fuerteventura mehrmals am Tag Schiffe überfahren, werden die kleineren Inseln El Hierro und La Palma jedoch nur einmal täglich angesteuert.
Urlauber sollten ebenfalls beachten, dass nur die vier großen Inseln Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote und Gran Canaria über einen internationalen Flughafen verfügen.

Der Naturpark Jandía auf Fuerteventura lässt sich optimal im Rahmen eines Inselhoppings auf den Kanaren erleben.

Inselhopping in Griechenland

Dass das Land der Götter mit sage und schreibe 3000 Inseln gesegnet ist, wissen selbst große Griechenland-Fans oft nicht. Das hat den einfachen Grund, dass lediglich 113 dieser Inseln bewohnt sind. Dass Griechenland das perfekte Land für ein Inselhopping ist, das ist hingegen bekannt. Besonders auf den Sporaden und Kykladen erfreut sich die Möglichkeit des Inselhoppings immer größerer Beliebtheit. Zu Recht, hüpft man doch hier nicht nur von Insel zu Insel, sondern gleich von Fotomotiv zu Fotomotiv.

Inselhopping auf den Kykladen

Die kykladischen Inseln wie Santorini und Mykonos zieren so manche Postkarte und locken Urlaubshungrige mit ihrer typischen blau-weißen Architektur, die mit dem Tiefblau des Ozeans Motive erschafft, die geradezu nach der Kameralinse schreien. Da verwundert es nicht, dass so mancher Urlauber neben den Klassikern Mykonos und Santorin auch neugierig wird auf die kleineren Inseln der Kykladen. Die kleinen kykladischen Eilande wie etwa Naxos, Andros, Tinos und Sinos eifern ihren großen Geschwistern gehörig nach. Mit Erfolg, denn in Sachen Schönheit stehen sie den Klassikern kein bisschen nach.

Nur die beiden Inseln Santorin und Mykonos besitzen internationale Flughafen, die sogar per Direktflug aus Deutschland angeflogen werden, während die Inseln Naxos, Paros, Syros und Milos lediglich einen nationalen Flughafen haben und nur mit Zwischenstopp über Athen angeflogen werden können. Auf die anderen Inseln der Kykladen können Urlauber per Fähre gelangen, die die Inseln mit dem Festland verbinden. Beliebte Festland-Häfen sind beispielsweise Athen oder die Hafenstadt Piräus. Auch zwischen den einzelnen Kykladen-Inseln besteht ein gutes Fährennetz.

Die Insel Santorin ist sehr beliebt für ein Inselhopping in Griechenland.

Inselhopping Sporaden

Etwas weniger bekannt, aber dadurch nicht weniger für ein Inselhüpfen in Griechenland geeignet, ist die Inselgruppe der Sporaden. Hier erwarten Urlauber Landstücke, die vor üppiger Flora und Fauna nur so strotzen. Reisende werden von den Sporaden mit romantischen Pinienwäldern und Olivenhainen, schroffen Gebirgszügen, steilen Klippen, ruhigen Buchten, charmanten Fischerdörfchen und Ausblicken auf das tiefblaue Meer willkommen geheißen – und auch mit einem Stückchen Mamma Mia. Denn was viele nicht wissen: Auf der nur 96 Quadratkilometer großen Sporadeninsel Skiathos entstand ein Großteil der Mamma-Mia-Filmszenen. Für all jene, die jetzt verwirrt den Kopf schütteln oder eine Erinnerungsstütze brauchen: Im Film wurde die Insel kurzerhand “Kalokairi” getauft. Als bekannteste Filmkulisse ragt die kleine Kapelle Agios Ioannis im Norden der Insel auf einem mächtigen Felsen gen blauen Himmel und gehört nur zu einer der vielen Sehenswürdigkeiten der Sporaden.

Die 24 Inseln der Sporaden können Besucher ganz einfach per Fähre ansteuern; jede Menge Fährrouten verbinden die Inseln nicht nur mit dem Festland, sondern auch mit den anderen Inseln. Überfahrten gibt es von Agios Konstantinos, Volos und Thessaloniki nach Skopelos, Skyros, Skiathos und Alonnisos und auch Überfahrten von Mantoudi Euböa. Auch von Insel zu Insel zu hüpfen stellt ein Kinderspiel dar: Während die längste Überfahrt zwischen den Inseln Skiathos und Alonnisos etwa eine Stunde und 25 Minuten dauert, hüpfen Urlauber in gerade mal 15 Minuten von Skiathos nach Skopelos.

Inselhopping auf den Azoren

Urlaub auf den Azoren – das bedeutet zweifelsohne auch Urlaub in der Natur! Beeindruckende Vulkanlandschaften, imposante Kraterseen, schroffe Felsküsten und charmante Fischerdörfchen schmücken die zu Portugal gehörende Inselgruppe, die noch immer als Geheimtipp durchgeht – verwunderlich beinahe, schaut man sich die landschaftliche Vielfalt der neun Atlantikinseln an, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Von den Kraterseen und Lavastränden auf São Miguel über die Pflanzenpracht in Flores bis hin zu den steil abfallenden Küsten São Jorges bieten die Azoren verschiedenste Landschaften, die ganz besonders Aktivurlauber in ihren Bann ziehen. Die wenigsten Urlauber halten der Versuchung stand, die umliegenden Inseln zu besuchen, um ihren Urlaub mit der Vielfalt an Aktivitäten zu würzen, die die neun Eilande erlauben – und die lassen sich wirklich sehen: Vom Tauchen über Walbeobachtungen, Baden in heißen Schwefelquellen bis hin zum Wandern durch einen Lavatunnel, lässt die Inselgruppe kein Reiseherz unberührt.

Da die zu den Azoren gehörenden Inseln recht weit voneinander entfernt liegen, lassen sich nicht alle Inseln per Fähre erreichen. Urlauber sind also in manchen Fällen auf das Flugzeug angewiesen – und dürfen sich über gute Anbindungen freuen: Die Fluggesellschaft der Azoren fliegt zu und von jeder der neun Inseln, sogar auch von und nach Lissabon, Porto, Faro und Madeira und mehreren europäischen Städten, Kanada und den Vereinigten Staaten.

Die sehr nahe beieinander liegenden Insel Faial, Pico, São Jorge, Flores und Corvo lassen sich besonders gut mit der Fähre verbinden. Die Atlanticoline bietet vier verschiedene Fährlinien an: Die gelbe Linie verkehrt während der Hochsaison von Mai bis September und verbindet alle Azoren-Inseln, ausgenommen der Insel Corvo. Das ganze Jahr über stehen zudem die grüne, blaue und pinkfarbene Route zur Verfügung: Während die blaue Linie die Inseln Faial und Pico verbindet, sind Urlauber auf die grüne Linie angewiesen, wenn sie das Inseldreieck Pico, Faial und São Jorge zum Ziel machen wollen. Denn neben den Häfen in Horta auf Faial und Madalena auf Pico steuert die grüne Linie auch Sao Roque do Pico und den Hafen von Velas auf der Insel São Jorge an. Die pinke Linie verkehrt zwischen den beiden Inseln Flores und Corvo.

Die Insel São Miguel ist ein beliebtes Urlaubsziel bei einem Inselhopping auf den Azoren.

Inselhopping weltweit

Inselhopping auf den Seychellen

Der geheime Garten Eden – diese Bezeichnung hat die Inselgruppe der Seychellen sich redlich verdient! Von Palmen und Granitstein umsäumte Küstenabschnitte, die um die Wette strahlen über verträumte Mangrovenwälder, aus denen die Rufe exotischer Vögel zu hören sind bis hin zu Nationalparks, die mit ihrer üppigen Vegetation gar nicht anders können, als in ihren tropischen Bann zu ziehen – Gründe für die Entscheidung für die Seychellen als Urlaubsziel muss man auf den Eilanden im Indischen Ozean nicht suchen: Sie sind allgegenwärtig wie das beruhigende Rauschen des Meeres – oder wie das Stichwort “Naturschutz”. Kein Reisender, dessen Füße bereits den Boden der paradiesischen Inselgruppe im Indischen Ozean berührt haben, stellt sich noch die Frage, warum die Hälfte des Landes als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Doch die Seychellen sind weit mehr als nur ein Schlaraffenland für Ruhesuchende. Neben Wandern und Tauchen gehört auch das Segeln zu den beliebtesten Aktivitäten in einem Seychellen-Urlaub. Kein Wunder, lockt doch das kristallklare Meer regelrecht, der Sonne entgegen zu gleiten – oder eben den vielen kleinen Inseln, die im Ozean verstreut sind: Denn welcher Urlauber kann beim Gedanken daran, dass noch 114 weitere Inseln warten, auch stillsitzen? Während die einzigen bewohnten Inseln Mahé, Praslin und La Digue wohl die beliebtesten Inseln des Archipels sind, sind sie doch noch lang nicht die einzigen, die sich für ein Inselhopping auf den Seychellen eignen. Auch die sogenannten Äußeren Inseln, die sich nach Westen Richtung Afrika ausdehnen, werden für Inselhopper immer interessanter. Da diese abgesehen von einigen Resorts oder Forschergruppen unbewohnt sind, wartet ein Robinson-Crusoe-Feeling, dem sich wohl kaum jemand entziehen kann.

Doch wie hüpft man eigentlich von einer Insel zur anderen? Die drei Hauptinseln Mahé, Praslin und La Digue sind mit Schnellfähren verbunden. Die Cat Cocos Fähren fahren dreimal täglich zwischen Mahé und Praslin und bieten eine tägliche Verbindung von und nach La Digue. Die Zeit, um per Fähre von Mahé nach Praslin zu hüpfen, beträgt in etwa eine Stunde, um von Mahé nach La Digue zu gelangen, sollten Urlauber etwa 90 Minuten einplanen. Die Cat Rose Fähre zwischen Praslin und La Digue fährt sogar – je nach Wochentag – bis zu achtmal täglich und bringt Reisende bereits nach 15 Minuten an ihr Ziel. Um die anderen, unbewohnten Inseln der Seychellen zu besuchen, müssen Touristen auf ein Charterboot zurückgreifen. Auch die Anreise per Flugzeug ist möglich: Per Inlandsflug lässt sich Praslin von Mahé aus in nur 15 Minuten erreichen. Auch können Urlauber von Mahé aus die Inseln Bird Island, Denis Island, Alphonse und Desroches nehmen. Allerdings kann nur der Flug nach Praslin unabhängig von der Unterkunft gebucht werden.

Die Seychellen eignen sich sehr gut für ein Inselhopping.

Inselhopping in der Karibik

Vulkaninseln mit immergrünen Regenwäldern, lange, von Palmen eingerahmte Sandstrände, flache Koralleninseln und die typisch bunten Häuser im Zuckerbäckerstil, die hier so allgegenwärtig sind wie die sprudelnde Lebensfreude der Einheimischen – das ist die Karibik!

Inselhopping auf den ABC-Inseln

Aruba, Bonaire und Curaçao – die Klassiker der karibischen Inseln werden liebevoll auch die ABC-Inseln genannt und locken neben ihren paradiesischen Stränden auch mit einer überaus bunten Unterwasserwelt und herausragender Grünlandschaften. Die zu den Niederlanden gehörenden Inseln haben ein besonderes Talent: Trotz des europäischen Flairs, das sie in der Karibik versprühen, lassen sie Urlauber fühlen wie in einer ganz anderen Welt.

Da jede der drei Inseln einen eigenen Flughafen besitzt, wird Inselhopping auf den ABC-Inseln zu einem echten Kinderspiel. In bloß 40 Minuten kommen Reisende von Aruba nach Curaçao und von Curaçao nach Bonaire sogar in nur 30 Minuten.

Inselhopping Thailand

Dichter Dschungel, erhabene Bergwelten, Strände wie gemalt und einsame Buchten: Thailand, das Land des Lächelns, lässt in so manchem vor Freude lächelnden Urlauber die Frage stellen, wieso es hier so einfach ist, dem Kosenamen des beliebten asiatischen Landes alle Ehre zu machen. Einen nicht unerheblichen Beitrag dazu trägt zweifelsfrei das Facettenreichtum der thailändischen Landschaften – und zu denen gehören auch Thailands zahlreiche Inseln, die so manche Bucket List füllen – oder eben sprengen: Denn das Land des Lächelns ist mit sage und schreibe 500 Inseln gesegnet: Neben den populären Inseln wie Phuket und Koh Samui, die mittlerweile fast jeden Reisekatalog schmücken, gibt es noch jede Menge weitere Inseln, die sich langsam aus ihrem Schattendasein befreien und Urlauber in Thailands magische Inselwelt entführen.

Inselhopping im Golf von Thailand

Besonders der Golf von Thailand mit seinen Eilanden tut es Urlaubern an: Koh Samui hat sich mit einem Internationalen Flughafen perfekt an die Reisewünsche der Urlauber angepasst. Doch auch die weniger überlaufene Konkurrenz der beliebten Urlaubsinsel lässt sich sehen: Die Nachbarinseln Koh Samuis – Koh Phangan und Koh Tao – im Golf von Thailand bieten sich für ein Inselhopping ganz besonders an. Wer bleibt noch am selben Fleck, wenn Fullmoon-Partys und verträumte Buchten auf Koh-Phangan und wunderbare Tauchmöglichkeiten auf Koh Tao warten?

Doch wie hüpft man im Golf von Thailand von Insel zu Insel? Die meisten Reisenden buchen einen Inlandsflug von Bangkok auf die Insel Koh Samui. Alternativ können Thailand-Urlauber von Bangkok nach Surat Thani fliegen und im Anschluss von dort aus mit der Fähre nach Koh Samui übersetzen. Alternativ kommen Urlauber auch mit Überland-Reisebussen oder klimatisierten Minibussen (hier gibt es sogar spezielle Angebote für Backpacker) auf einfachem Weg zu den Festlandhäfen Chumphon (näher an Koh Tao) oder Surat Thani (näher an Koh Samui) und können dort direkt die Fähre nehmen. Koh Samui ist mit Koh Phangan und Koh Tao per Fähre verbunden. Auch zwischen Koh Phangan und Koh Tao gibt es eine Fährenverbindung.

Die Insel Koh Phangan ist ein beliebtes Reiseziel für ein Thailand Inselhopping im Golf von Thailand.

Inselhopping in der Andamansee

Auch Thailands Westen lockt Urlauber seit jeher: Neben idyllischen Traumstränden warten hier unzählige Inseln darauf, entdeckt zu werden. Fällt das Stichwort Andamansee, springen so manchem Urlauber direkt Bilder von Krabis imposanten Karstfelsen vor das innere Auge – oder die leider mittlerweile heiß begehrte Insel Ko Phi Phi, deren Kulisse schon die Filmemacher von The Beach mit Leonardo DiCaprio begeistern konnte. Doch was viele nicht wissen: Neben den bekannten Hotspots hat Thailands Westen noch viele weitere Kulissen für unvergessliche Inselabenteuer bereit: Allen voran im Süden zwischen Koh Lanta und Koh Lipe verstecken sich jede Menge kleinerer Eilande, die noch alle im Zeichen der Ruhe stehen. 

Von Phuket kann man ganz einfach die besonders bei Tauchern beliebten Surin Islands ansteuern. Per Minibus werden Touristen zuerst zum Bootsanleger gebracht, bevor es mit dem Speedboot weiter auf die Inseln geht. Unser Tipp: Unterwegs die Augen öffnen, denn nicht selten gleiten Wale hier ins Blickfeld! 

Auch zur besonders unter Familien beliebten Insel Koh Lanta gibt es gute Anbindungen: Die Insel ist vom Festland von Krabi oder Trang aus durch eine Fährstrecke verbunden. Außerdem gibt es von hier auch Möglichkeiten, nach Ao Nang, Phuket oder zu den Phi Phi Islands überzusetzen. Auch zwischen Koh Lanta und der Insel Koh Lipe gibt es gute Anbindungen mit der Fähre. Koh Lipe lässt sich aber auch von Pakbara auf dem Festland ansteuern. 

Inselhopping auf Hawaii

Die Sonne legt einen tiefroten Schimmer über den Ozean, das Rauschen des Meeres vermischt sich mit den Klängen einer Ukulele zum Soundtrack der Träume – an das Inselidyll Hawaiis nicht sein Herz zu verlieren ist beinahe eine Sache der Unmöglichkeit. Sie steht bei vielen Menschen ganz oben auf der Bucket-List: eine Reise nach Hawaii. Nicht verwunderlich, verzaubert die südwestlich der USA gelegene Inselgruppe doch mit traumhaften Stränden, imposanten Vulkanlandschaften, polynesischer Kultur und – nicht zu vergessen – ganzjährig angenehmen Temperaturen. Der Grund, aus dem viele Hawaii-Urlauber es nicht bei einer Insel belassen wollen, ist schlicht und einfach der, dass das Facettenreichtum der Landschaft süchtig macht. Der 50. Staat der USA besteht aus 137 einzelnen Inseln, von denen sechs bereist werden dürfen: Oahu, Big Island, Maui, Kauai, Lanai und Molokai können unterschiedlicher gar nicht sein. Während Oahu mit riesigen Wellen und perfekten Surfbedingungen am berühmten Waikiki Beach punktet, besticht Big Island mit Vulkangestein und schwarzen Lavastränden. Doch auch die kleinste Insel Kauai ist ganz groß: Hier wandeln Touristen sogar auf Filmkulissen: Denn die landschaftlich unvergleichliche Nordwestküste Kauais diente mit ihren schroffen Klippen, versteckten Stränden, mystischen Höhlen und versteckten Stränden bereits als Kulisse der Filme Jurassic Park und Jurassic World.

Wer mit dem Gedanken eines Inselhopping in Hawaii spielt, der sollte frühzeitig seine Route planen, da Inlandsflüge mittlerweile die einzige Möglichkeit sind, von einer Insel zur anderen zu hüpfen. Fähren, die alle Hawaii-Inseln miteinander verbinden, gibt es nicht mehr.

Autorin: Berit Sellmann

Letzte Aktualisierung: 22. Oktober 2021